Was ist besser – heißes Bad oder Sauna?

Entspannen in der heißen Wanne

Im nicht enden wollenden kalten und dunklen Winter hat jeder seine Lieblingsrituale, um sich zu wärmen und aufzuheitern. Manchmal ist ein Besuch in der Sauna zeitlich sehr aufwändig und auch ziemlich teuer geworden. Ist denn ein heißes Bad oder ein Besuch des Whirlpools im Stadtbad genauso wirksam? In einer Studie der Universitiy of Oregon wurden die Folgen passiver Wärmeanwendungen in Sauna, Infrarotsauna und Whirlpool untersucht. Unter anderem wurden Körpertemperatur, Herzfrequenz, Blutdruck sowie bestimmte Immunzellen und Entzündungsmarker im Blut vor, während und nach den Anwendungen gemessen. Die deutlichsten Veränderungen löste das Bad im heißen Wasser aus, die Körperkernthemperatur wurde am stärksten erhöht, der Blutfluss durch die Gefäße verstärkt, was den Fachleuten zufolge bereits ein wirkungsvolles Training für das Herz-Kreislauf-System darstelle. Das heiße Wasser habe zu einem signifikanten Anstieg entzündungsregulierender Zytokine und Immunzellen geführt, was eine positive Stimulation des Immunsystems bewirke.

Regelmäßige Wärmebäder können also eine gute Alternative zum Saunagang darstellen und außerdem Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen wenig oder keinen Sport treiben können, wenigstens zum passiven Herz-Kreislauftraining verhelfen. Noch besser für alle, die es können, ist eine Kombination mit sinnvoller Bewegung.

Natürlich soll eine Wärmetherapie, egal ob Sauna oder Wanne, vernünftig und in Maßen betrieben werden. Jeder achte dabei auf das persönliche Wohlgefühl und die richtige Dosierung!

Quelle: https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/besser-heiss-baden-als-in-die-sauna-gehen-20251009604915/
aufgerufen am 23.02.2026, 17:32

Gelenkschmerzen in den Wechseljahren

In den Wechseljahren können sich neben den bekannteren Symptomen wie Hitzewallungen, Schlaflosigkeit und Depressionen auch Bewegungseinschränkungen, Morgensteifigkeit und Schmerzen in den Gelenken einstellen, ohne dass eine Erkrankung vorliegt. Bewegung ist natürlich ein wichtiger Faktor, um dem vorzubeugen und wieder etwas geschmeidiger zu werden. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass neben naturheilkundlichen Behandlungen wie Osteopathie und Akupunktur eine entzündungshemmende Ernährung ganz direkt helfen kann. Hier ein paar Tipps:

Entzündungshemmende Ernährung:
Jetzt ist es unbedingt an der Zeit, Übergewicht abzubauen, da es die Gelenke belastet. Und dann macht Bewegung auch wieder mehr Spaß! Ich persönlich hasse es, Tabletten, Kapseln, Tropfen und Pülverchen einzunehmen und stimme lieber meine Ernährung auf meinen sich verändernden Bedarf ab. Je natürlicher man sich ernährt, desto besser weiß der Körper, was er braucht. Auf einmal bekomme ich Heißhunger auf Artischocken oder Avocado, Erdbeeren und Blaubeeren – und stelle fest, dass genau darin wichtige Stoffe für meine momentane Lebensphase enthalten sind. Hier ein paar Tipps für den besonderen Ernährungsbedarf während der Wechseljahre:

Grünes Blattgemüse und Kreuzblütler-Gemüse fördern die hormonelle Balance und ein gesundes Nervensystem, außerdem hat man tatsächlich weniger Lust auf Fast Food, wenn dieses Supergemüse oft auf den Teller kommt. Dazu zählen: Grünkohl, Blattkohl, Spinat, Kopfkohl, Wasserkresse, Römersalat, Mangold, Rucola und Endiviensalat, Blumenkohl, Broccoli, Kopfkohl, Grünkohl, Blattkohl, Brauner Senf, Gartenkresse, Pak Choi, Rosenkohl.

Obst – reich an Antioxidantien und Vitamin C und Flavonoiden – kann gegen diverse Symptome wie Hitzewallungen und wechseljahresbedingten brain fog helfen: Erdbeeren, Blaubeeren, Ananas, Melonen, Aprikosen, Mango und die Vitamin-C-reichen Zitrusfrüchte wie Orangen, Limetten, Zitronen, Grapefruit und Kumqats.

Omega-3 gegen Menstruationsbeschwerden und depressive Verstimungen in der Menopause findet sich v.a. in Leinöl, Walnüssen, Mandeln, Oliven und Olivenöl, Avocado und Sojabohnen, außerdem in vielen grünen Blattgemüsen, Broccoli und Erbsen.

Viele weitere, wirklich brauchbare Tipps zur Ernährung gibt es im Buch „Das Gehirn in der Menopause“ von Dr. Lisa Mosconi. Endlich ein Buch, was mir wichtige Erklärungen für den Ausnahmezustand während der Wechseljahre mit Hitze- und Kältewallungen, Stimmungsschwankungen, Panikattacken, Schlaflosigkeit und Brain fog liefern konnte, ohne permanent die Hormonkeule zu schwingen oder ins andere Extrem zu fallen. Die Autorin ist Neurowissenschaftlerin und Ärztin und führend tätig im Bereich der Hirnforschung bei Frauen und Demenzerkrankungen. Außerdem so einfach und mitreißend geschrieben, dass frau es auch mit schlimmstem brain fog lesen und verstehen kann!

Dr. Lisa Mosconi – Das Gehirn in der Menopause, dtv Verlag
https://www.dtv.de/buch/das-gehirn-in-der-menopause-26415


Der Husten will einfach nicht gehen…

Wenn Sie nach einem Infekt oder sogar der Grippe noch von Husten geplagt werden, gibt es viele bewährte Hausmittel. Eine gezielte osteopathische Behandlung kann zusätzlich helfen, den vom Husten schmerzenden und verspannten Brustkorb und das Zwerchfell zu befreien, sodass der Atem wieder fließen und besser abgehustet werden kann. Eine Kombination aus atemtherapeutischen Griffen und Tiefengewebsmassage mit wohltuenden ätherische Ölen löst oft schon während der Behandlung die Schwere im Brustkorb und es kann sofort abgehustet werden.

Noch freie Plätze: Cantienica workshops bei haltungsleicht im Herbst

Cantienica Beckenbodentraining

Wer die Methode schon kennt und in diesen workshops intensiver mit speziellen Körperregionen oder an den eigenen Baustellen arbeiten möchte, kann sich hier noch anmelden:

MINIWORKSHOPS im Herbst

SO 29.9. 10-12 Uhr
Skoliose: Verschiebungen in der Wirbelsäule und im Becken ausgleichen

SO 13.10. 10-12 Uhr
Hüften fein justieren ODER Beckenboden (Thema je nach Nachfrage und Anmeldungen)

jeweils ca. 2h, Kosten 45€

Ebenso könnt ihr euch bei Diana Krausse ein privates Einzeltraining gönnen. Auf der Homepage findet ihr noch weitere Infos, auch zu Rückbildungskursen: https://www.cantienica-haltungsleicht.de/index.html

Übungen fürs Kiefergelenk

Frau zeigt beim Lachen Zähne und kneift die Augen zu

Anspannung in der Kiefermuskulatur bemerken wir oft so lange nicht, bis Schmerzen entstehen und vielleicht sogar die Zähne und das Kiefergelenk schon geschädigt sind. Unerklärliche Schmerzen in den Nebenhöhlen und im Bereich der Ohren und Schläfen, ständige Verspannungen des Nackens und der Schultern können eine Folge von zu fester Kiefermuskulatur sein. Wer sich wünscht, etwas weniger „verbissen“ im Alltag zu sein, kann es mit diesen Übungen gern mal versuchen (einfach als doppelseitiges Dokument ausdrucken und loslegen):

Mein persönliches Programm für Schmerzfreiheit 

Im Gegenlicht der aufgehenden Sonne macht jemand eine Yogaübung. Dies Stimmung ist friedlich und warm.

Meine Arbeit als Osteopathin erfordert körperliche Leistungsstärke. Damit ich selbst schmerzfrei bin, während ich die Schmerzen anderer behandle, ist sinnvoller Kraftaufbau und gezieltes Haltungstraining wichtig. Da ich täglich einige Stunden an der Liege arbeite, braucht mein Körper auch täglich etwas Zuwendung. 

Mein persönliches Programm:

Öfter eine kleine Yogaeinheit: Ich schwöre auf eine Variante des Morgengrußes, die auf meine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein genüssliches Dehnen, um die stundenlange vornübergebeugte Haltung wieder auszugleichen. Dauert nur knapp 15 Minuten und kann ich rasch mal dazwischenschieben. Danach fühle ich mich wieder gerade gerückt, im Körper und im Geist. Hierbei hat mir sehr geholfen: https://www.die-yogapraxis.de/

Einmal die Woche zum Cantienica: Das ist ein sehr intelligentes und wirksames Haltungstraining, welches eine mühelose Aufrichtung im Körper ermöglicht. Seitdem ich das regelmäßig mache, benötige ich für langes Stehen oder angestrengte Körperhaltungen an der Liege (und auch im Haushalt oder beim Einkaufen!) keine große Kraft mehr. Ein stabiler Beckenboden und eine gut vernetzte Tiefenmuskulatur sorgen dafür, dass ich mich weniger anstrengen muss und dabei mehr Kraft habe. Außerdem habe ich jedes Mal nach dem Training das Gefühl, dass ich ein paar Zentimeter größer bin und nach Hause fliege. Ich freue mich immer auf das wöchentliche Training bei https://www.cantienica-haltungsleicht.de

Und mindestens zweimal im Monat richtig austoben und danach entspannen: beim Schwimmen und Saunieren. Im Sommer am liebsten früh am Schlachtensee oder in der Krummen Lanke, und wenn das zu kalt ist, dann im Stadtbad Lankwitz, denn die Sauna dort ist klein, aber fein und hat alles, was man braucht. 

Und last but not least: Natürlich lasse ich mich hin und wieder von meiner wunderbaren Kollegin osteopathisch behandeln!